Das Brüner Wappen

Infos der Projektgruppe Historisches Brünen

Das Brüner Wappen

Alle in Brüner Vereinen und Organisationen engagierten Personen nutzen die vielen Möglichkeiten der aktuellen Computer- und Druckergenerationen für diverse Drucksachen, Präsentationen und Webseiten mit dem Brüner Wappen. Das wurde meist von irgendeiner Webseite heruntergeladen oder aus einem Buch eingescannt. Da uns auffiel, dass es mittlerweile viele Varianten in Farbe und Größe gibt, haben wir uns kundig gemacht, wie das Original aussieht, bzw. aussehen soll.
Von unseren Heimatforschern, die sich auch mit der Heraldik (Heroldskunst oder Wappenkunde) beschäftigt haben und die Herkunft unseres Wappens beschreiben können, lesen wir in Kurzform folgendes dazu:

Die Ortschaft Brünen blieb nach der Christianisierung als münstersches Lehen der Freigrafschaft Bocholt bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts angehörig. Danach bekam Brünen als Lehen des Öfteren neue weltliche Herrscher, aber die kirchliche Zuständigkeit blieb beim Bistum Münster. Erst mit dem Grenzvertrag von 1572 zwischen dem Bistum Münster und dem Herzog von Kleve wurde Brünen der weltlichen Gerichtsbarkeit der Klever zugeschlagen. Aus diesem kulturpolitischen Vorgang entstand die heraldische Formgebung des heutigen Brüner Wappens.

Das Wappen von Brünen zeigt in Silber das Wappenemblem des Fürstbistums Münster, einen roten Balken, darüber liegend das Wappenemblem des Territoriums Kleve, eine goldene achtstrahlige Lilienhaspel. Das Land NRW hat aufgrund seiner Gemeindeordnung das Brüner Wappen am 28.10.1952 in der folgende Ausführung genehmigt:
„Wappenbeschreibung: In Silber (oder Weiß) ein roter Balken, belegt mit einer goldenen (oder gelben) Lilienhaspel. Bannerbeschreibung: Goldgelb-Rot längsgestreift mit dem Inhalt des Gemeindewappens in quadratischen Bannerhaupt.“

Wenn wir mit unseren Computern das Wappen nutzen, hat man meist das Problem, dass das Wappen in einem Kasten eingelagert ist und nicht freistehend ist. Damit werden Hintergründe durch die unteren Ecken des Kastens abgedeckt. Das ist beim JPEG-Format der Fall und es empfiehlt sich daher die Formate PNG und TIFF zu verwenden.
Es geht auch um das sog. Seitenverhältnis zwischen Breite und Höhe des Wappens, was beim ‚Ziehen‘ in der Bearbeitung schnell verlorengeht (Wappen ist zu lang gestreckt oder ‚dickbauchig‘). Das richtige Seitenverhältnis ist 1,2 – 1,25, d.h. Breite x 1,2 = Höhe

Damit wir wieder ein möglichst korrektes Wappen von Brünen in allen Veröffentlichungen verwenden können, haben wir es mit fachlicher Hilfe bearbeiten lassen. Es enthält im Wappen auch das Silber und ist freistehend. Wir müssen uns natürlich bewusst sein, dass die unterschiedlichen Grafikkarten in den Computern und vor allem die vielen Druckertypen die Farben unterschiedlich ausführen können. Wir haben  jetzt aber eine einheitliche Grundform, deren Farbe und Seitenverhältnis wir in unseren Computern nicht verändern mehr sollten.
Die entsprechende Datei wird für den Download hier angeboten.


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